“Zwanziger gegen Zwanziger”

28. Februar 2009

Der Sportjournalist Jens Weinreich hat im letzten Jahr im Weblog Direkter Freistoß in einem Leser-Kommentar(!) den Chef des Deutschen Fußballbundes (DFB) Theo Zwanziger nicht gerade höflich als “unglaublichen Demagogen” bezeichnet. Zwanziger klagt seit dem mit der DFB-Rechtsabteilung gegen Weinreich und bisher hat Weinreich immer Recht bekommen, denn seine Äußerung wurde als von der Meinungsfreiheit gedeckt bewertet. Trotzdem lässt der DFB, der natürlich viel größere finanzielle und organisatorische Möglichkeiten als ein freier Journalist hat, nicht locker und Weinreich wird das langsam auch finanziell zu riskant. Denn auch wenn man Recht bekommt, muss man die Anwälte bezahlen. Ob genau das die Strategie des DFB ist, nämlich solange zu prozessieren bis Weinreich aufgibt, kann man nur vermuten.

Weinreich hat nun doch, nach dem er sich zunächst dagegen gesträubt hat, einen Aufruf gestartet, in dem er um finanzielle Hilfe bittet. Bei Fans und Unterstützern hat sich dafür der Slogan “Zwanziger gegen Zwanziger” durchgesetzt.

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