Wohnen im Prenzlauer Berg und Genossenschaftseigentum
Da die Wohnungsbaugenossenschafft “Bremer Höhe” in diesem Jahr 10 Jahre jung wird, hat Uwe Rada in der taz-Serie “Soziale Stadt” einen Artikel über Genossenschaftseigentum geschrieben.
Darin wird klar, dass gemeinschaftliches Eigentum für den Hauptzweck, nämlich das Wohnen der Mieter und nicht die Rendite von Eigentümern, die sinnvollere und wohl auch nachhaltigere Form der Eigentumsbildung ist. Kritisch zu überdenken wäre aus meiner Sicht, ob es gut ist, wenn auch eine Wohnungsbaugenossenschaft wie die Bremer Höhe immer größer wird, Wachstum als Holzweg.
Sind Baugruppen der Ausweg angesichts einer immer weniger vorhandenen öffentlichen finanziellen Unterstützung zur Bildung von Gemeinschaftseigentum? Wohl nicht, denn die Baugruppe baut nur zusammen, es entsteht aber kein gemeinsames Eigentum und damit keine wirkliche gemeinsame Verantwortung.
taz: Wo Dein Platz, Genosse, ist. 13. März 2010


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