Vorwärts in die Vergangenheit
Der/die Prenzlbasher hat/haben ein Manifest geschrieben.
Ein Manifest auf die Vergangenheit, denn man wünscht sich die selbige zurück. Emotional ist das verständlich, bei genaueren Überlegungen wird die Aussage aber sehr dünn. Das Leben im Prenzlauer Berg war natürlich früher viel schöner, weil es zum Menchen dazu gehört, die Vergangenheit sich schöner zu denken, als sie war – weil die Gegenwart nicht so spannend ist…
Auch ich fand das Leben im Prenzlauer Berg der 1990er Jahre viel interessanter. Das hat aber sicherlich viel mit meinen eigenen Interessen zu tun. Aber die Vergangenheit ist nicht wiederholbar, wer sie vermisst sollte sch daran machen, sich das eigene Umfeld so zu gestalten wie es einem beliebt. Wenn das im Prenzlauer Berg nicht geht, dann eben woanders.
Also Prenzlbasher: Ab nach Neukölln, zum Beispiel in die B-Lage: So ähnlich wie das Leben im Prenzlauer Berg vor ca. 10 bis 15 Jahren – nur im Heute!

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[...] im Süden (ok, die Süddeutsche kommt aus München, aber egal) bei der Schwaben raus-Diskussion tut ja Not, denn es geht dabei ja gar nicht (und ging noch nie) um Schwaben, sondern um Lebenseinstellungen. [...]