Mehr als nur eine Hauswand-Pinselei?

13. März 2009

An einem leerstehenden, übel aussehenden Wohnhaus in der Christinenstraße prangt seit einigen Tagen der Spruch Leerstand in Mieterhand. Das Haus sollte vor einigen Jahren in einem Genossenschaftsmodell in Mieter- bzw. Eigentümerhand saniert werden, doch daraus wurde dann nichts und nun steht es leer, verrottet und wartet wahrscheinlich auf wirtschaftliche Verwertung. Der Besitzer (ein Projektentwickler) wird es wahrscheinlich hübsch sanieren wollen und dann – wie allgemein üblich – die Investitionen durch Umwandlung in Eigentumswohnungen wieder herausholen.

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Probieren da einige Leute nur einmal aus was passiert, wenn sie ein Haus mit einem Spruch bemalen? Oder soll das als Thema politisch benutzt werden? Oder gibt es vieleicht ernsthafte Überlegungen, das Schicksal diese Wohnhauses in bester Stadtlage nach dem gescheiterten Genossenschaftsmodell doch noch zu beeinflussen? Wahrscheinlich aber gehört der Schriftzug zur “Stadtpolitischen Frühjahrsoffensive“.

Leider steht hier auch, dass man gegen Luxussanierung sei. Aber schön luxuriöse Wohnung sind doch gar nicht das Problem. Viel besser wäre: Luxuswohnungen für alle!

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