Graffiti-Verbrecher gefasst

17. Januar 2010
Gesamtgesellschaftlicher Aufruf zur Förderung des Denunziantentums! Foto: flickr/mkorsakov (cc)

Gesamtgesellschaftlicher Aufruf zur Förderung des Denunziantentums - Foto: flickr/mkorsakov (cc)

Wie die Polizei mitteilte, wurden am Wochenende drei junge Menschen von der Polizei in Handfesseln gelegt, weil sie sich der Ausdrucksmalerei an einer Hauswand im Prenzlauer Berg schuldig gemacht haben, Fachterminus Vandalismus mittels Sprayer-Technik.

Durch einen aufmerksamen Bürger, der seine Beobachtung umgehend an die Polizei übermittelte, konnte ein größeres Ausmaß des unfassbaren Verbrechens verhindert werden.

Der größte Lump im ganzen Land, ist und bleibt der Denunziant!

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3 Comments

  • Marc Tennant sagt:

    War bestimmt ein ehemaliger Stasi-Spitzel der leider noch nicht aus dem Bezirk verdrängt werden konnte, da die Alteigessenen ja unbedingt bleiben sollen.

  • Rene Weiland sagt:

    Hallo!

    ab und zu kann ich nur mit dem Kopf schütteln – solange bis mir schwindlig wird – um zu versteht, was hier so steht.

    Anders kann es den Schreibern hier auch nicht gehen!

    Wer findet denn bitte das allg. Gekritzel an den Wänden super?

    VG Rene

  • spa sagt:

    super ist es nicht. es gibt viel unsinn und wenig künstlerisch schönes. aber das ist geschmachsfrage und darum geht es bei graffiti ja auch nicht in jedem fall. rechtlich gilt aber für alles: es ist verboten. dazu kommt: wenn es nicht so verboten wäre bzw. kriminalisiert würde – hubschraubereinsatz gegen sprayer ist ja kein märchen (http://keepitrollin.de/Forum/Berlin/Hubschrauber-Einsatz-Sprayer-festgenommen.html), dann wäre so mancher jugendliche davon sicher nicht so angetan und würde sich eine andere beschäftigung suchen. und selbst wenn man findet, dass es blöd ist: mit akzeptablen polizeilichen maßnahmen kann man es nicht verhindern wie man sieht, wenn man sich in der stadt umsieht. also: rüstet gegen sprayer ab! in einer großstadt gehört das dazu. nur weil es graffiti gibt, konnte sich sowas wie streetart überhaupt erst entwickeln.

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