Frag doch mal Vivico!
“Bier statt Blumen” ist am kommenden Dienstag, 15. Dezember 2009 mit Henrik Thomsen, dem Leiter von Vivico Berlin für ein Interview verabredet. Vivico ist Eigentümer wesentlicher Teile des unfertigen Mauerparks und möchte dort hochwertige Eigentumswohungen errichten – was mit der eigentlichen Idee des Mauerparks nicht in Einklang zu bringen ist.
Inzwischen gibt es mindestens drei verschiedene Reaisierungsvorschläge (gar keine Bebauung und Ankauf der Flächen durch das Land Berlin/großflächge Bebauung der gesamten Weddinger Seite/Bebauung des nördlichen Teils). Leider haben sich die verschiedenen Gegener der Bebauung (oder auch Befürworter der Fertigstellung) spalten lassen, was die Erfolgsaussichten sicher schmälert.
“Bier statt Bumen” nimmt Fragen der Leser zum Interview gerne mit und stellt diese dann Vivico. Einreichen kann man diese hier.

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Herr Thomsen, glauben Sie, das kafkaeske Finassieren bis hyänenhafte Schleichen der Vivico um den Mauerpark herum wird die Sympathiewerte für Ihre Firma in der öffentlichen Wahrnehmung steigern? Glauben Sie, die betriebswirtschaftliche und egozentrische Interpretation der Eigentumsrechte der Vivico (an dem ehemaligen Bahngelände, das im FNP als innerstädtische Komplett-Grünfläche geplant ist) wird der gesellschaftlichen Verpflichtung einer ernstzunehmenden Rechtsnachfolgerin eines Bundesunternehmens gerecht?
Wie sehen Sie die Positionierung der Vivico im städtebaulichen Prozess?
Sehen Sie die Vivico als nachhaltigen Teilnehmer auf dem deutschen Immobilienmarkt, oder ist die Taktik der verbrannten Erde, wie sie im Mauerpark praktiziert wird, der erste Schritt zu Weiterveräußerung der Vivico durch das österreichische Mutterunternehmen?